Die Tradition der Weihnachtsmärkte

21. Dezember 2017 / Tetras Translations

In der heutigen Hektik fehlt es uns häufig an Zeit für gemeinsame Momente mit Familie oder Freunden. Gerade in der schönen Vorweihnachtszeit wird uns dieses Defizit besonders bewusst. Das ist auch in unserem Unternehmen Tetras Translations nicht anders. Und deshalb organisieren wir jedes Jahr einen Nikolaus für die Kinder, eine abendliche Weihnachtsfeier und einen Ball für alle Angestellten.

Schwelgen auch Sie gern in der außergewöhnlichen Atmosphäre von Weihnachtsmärkten? Weihnachtsmärkte entstanden bereits im späten Mittelalter vor allem im deutschsprachigen Raum. Der erste Nikolausmarkt fand in Deutschland 1310 in München statt. Die Märkte haben sich so sehr verbreitet, dass König Wenzel 1384 der Stadt Bautzen das Recht auf einen freien Fleischhandel zusprach. Nach und nach entstanden Märkte auch in anderen Städten. Sie sollten Menschen eine Möglichkeit geben, sich vor dem Winter mit Lebensmitteln, Kleidung und anderen notwendigen Dingen einzudecken. Im 14. Jahrhundert hat sich das Angebot um handgefertigtes Spielzeug, geflochtene Körbe, Süßigkeiten, heiße Maronen, gebrannte Haselnüsse und Mandeln erweitert. Seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nehmen die Märkte während der Vorweihnachtszeit einen besonderen Platz in unseren Städten ein, und nach und nach verbreitet sich diese Tradition in ganz Europa. Zu den derzeit bekanntesten Märkten gehören: Wien: Rathausplatz, Budapest: Vörösmarty Platz, Prag: Altstädter Ring, Krakau: Marktplatz (Rynek Główny), Berlin: Alexanderplatz, Nürnberg: Hauptmarkt,  Rüdesheim: Weihnachtsmarkt der Nationen. Heutzutage werden auf Weihnachtsmärkten regionale Spezialitäten, traditionelle Handwerksprodukte und Weihnachtsschmuck feilgeboten.

Globalisierung der Weihnachtsmärkte

Wie in der Einleitung zum Blog erwähnt, liegt die Geburtsstätte der Weihnachtsmärkte in Deutschland und Österreich. Diese Tradition hat sich über ganz Europa verbreitet und ist zuletzt über den Atlantik auch in die USA geschwappt. Auf den Weihnachtsmärkten Londons trifft man auf eine Vielzahl von Nationalitäten wie Franzosen, Ungarn, Türken, Polen, Holländer, Russen, Rumänen, Spanier und sogar Kanadier. In Stuttgart ist das finnische Weihnachtsdorf schon zu einer Tradition geworden – dort kann man nordische Weihnachtsatmosphäre erleben und Spezialitäten wie Rentiersuppe oder Elchwurst verkosten. Aus globaler Sicht ist auch der Rüdesheimer Weihnachtsmarkt der Nationen eine besondere Einrichtung, die schon seit über 20 Jahren abgehalten wird. In diesem Jahr kommen dort Verkäufer aus 20 Ländern und 6 Kontinenten zusammen. Eine Übersicht über alle teilnehmenden Länder finden Sie auf der Website: https://w-d-n.de/markt/aussteller/. Jährlich werden hier etwa 250.000 bis 300.000 Besucher begrüßt. Die einzelnen Länder stellen ihre nationalen Spezialitäten oder typischen traditionellen Produkte vor. Die mongolischen Händler verkaufen Kaschmirpullover, der tunesische Stand bietet Produkte aus Olivenholz feil und die Franzosen haben Backwaren, französischen Schaumwein bzw. Crémant, Adventskäse und Lavendelseife mitgebracht.

Die zauberhafte Atmosphäre deutscher Weihnachtsmärkte

Zum Weihnachtsmarkt gehören die mit dieser wunderschönen Jahreszeit verbundenen Spezialitäten dazu. Überall riecht es wunderbar nach Lebkuchen und Printen. Zu den regionalen Spezialitäten zählen Berliner Pfannkuchen, Christstollen, Zuckerwatte, gebrannte Mandeln sowie heiße Maronen. Typisch für deutsche oder österreichische Weihnachtsmärkte ist der Glühwein, den es in vielen Variationen gibt. Die wohl interessanteste ist die Feuerzangenbowle (Punsch in einer Schüssel, mit brennendem Zuckerhut auf Zuckerzange, siehe auch: https://de.wikipedia.org/wiki/Feuerzangenbowle). In Österreich finden wir Glühmost und Punsch im Angebot. Zu entdecken gibt es auch das Weihnachtsbier, den so genannten Weihnachtsbock. Auf den Weihnachtsmärkten bringen der Nikolaus und seine Helferlein, außerdem der Weihnachtsmann und im Südwesten Deutschlands auch der Pelzmärtel – die etwas kräftigere und barschere Höhlenversion des Nikolaus‘ – und das Jesuskind den Kindern Geschenke.

 

Eine besinnliche Weihnachtszeit und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr 2018 wünscht Ihnen die Firma Tetras Translations.